Home Inhalt Neues Impressum Datenschutz Anfahrt Download Termine

Aktuelles
Seelsorger
Gottesdienste
Sakramente
Projekte
Einrichtungen
Gremien
Gruppierungen
Musik
Bildergalerie
Geschichte
Praevention
Links


Zurück • Kinderbibeltag • Regenbogenfahne • Proklamandum 02.2021 • Corona-Pandemie • Wort-zum-Sonntag • Zukunft der Gemeinde • Trauer-Cafe • Flüchtlingshilfe

Worte zum Sonntag 25.07.2021

Auch weiterhin möchten wir Euch/Sie weiterhin zum „getrennt-gemeinsamen“ Gebet und zur Bibelbetrachtung einladen. Mit dem Wort zum Sonntag wollen wir unseren Zusammenhalt im Gebet vertiefen, wenn wir gemeinsam, egal an welchem Ort, im Geiste Gottes versammelt sind.

Liebe Gemeindemitglieder,

Menschen in einer Krise neigen gelegentlich dazu, ihre Vergangenheit schönzureden. Vergessen sind alle schweren Momente, alles, was sie in Wirklichkeit belastet hat. Verklärt schauen sie zurück, weil sie das Gegenwärtige nur schwer aushalten. So befinden sie sich in einem Stillstand, können ihrem Leben nichts Gutes mehr abgewinnen und werden ganz starr.

Von einem solchen Vorgang erzählt uns die erste Lesung für diesen Sonntag aus der Tora (Exodus 16, 2-4.12-15). Das Volk Israel ist aus Ägypten, aus der Sklaverei entflohen. Jetzt aber ist es nicht im Schlaraffenland angekommen, sondern muss durch die Wüste ziehen. Die Wüste ist ein Ort der Entbehrung, des Hungers, des Durstes; ein unwegsamer Ort voller Bedrohung, bei Tag in unerträglicher Hitze, zur Nacht in bitterer Kälte. Und täglich stellt sich die Frage: Wovon sollen wir leben? Die Verzweiflung und Wut der Israeliten geht so weit, dass sie sogar fragen: Wären wir nicht besser in Ägypten geblieben? Dann hätten wir zu essen und zu trinken! Sie verklären die in Wirklichkeit grausame Vergangenheit in Unterdrückung, weil sie in der Gegenwart nichts Gutes mehr finden können.

Diese Wüstenerfahrung teilen Menschen zu allen Zeiten: Menschen, die in dem Gefühl leben, alles sei umsonst gewesen und ihr Leben sei zerbrochen. Israel in der Wüste ist das Urbild für sie alle. All diesen Menschen erzählt unsere biblische Geschichte: In Eurem Leben waltet eine Kraft, die Euch am Leben hält! Ihr werdet täglich gestärkt und aufgerichtet! Manchmal zeigt sich das in einem Menschen, der uns treu begleitet und mit seinem Vertrauen ins Leben ansteckt. In unserer Bibelgeschichte sind es Wachteln, die sich im Lager des Volkes niederlassen, und etwas in der Natur, das sich als Lebensmittel erweist, womit die Menschen nicht gerechnet haben.

Will sagen: Es finden sich Spuren des Lebens im Untergang!

Es finden sich Hilfen zum Weiterleben in der Verzweiflung! Es findet sich Stärkung zum Aufbruch in Müdigkeit und Resignation! Für die Bibel steht das fest, und es ist für sie eine Erfahrung mit dem Ich-bin-da-Gott. Der hat seine Geschöpfe nicht zum Untergang bestimmt. Er ist es, der in Entdeckungen, Impulsen, neuen Ideen und Erfahrungen zur Wirkung kommt. Die Geschichte vom Mannawunder will Israel und alle Leserinnen und Leser der Bibel beständig daran erinnern, dass die Leben schaffende Kraft Gottes unaufhörlich an den Menschen wirkt.

Es gibt Nahrung, Stärkung, neue Anfänge und Ideen, Aufbrüche, Entdeckungen verschütteter Möglichkeiten – der Ich-bin-da-Gott schenkt sie.

Dass wir darauf vertrauen lernen, dazu helfe uns Gott!

Gesegneten Sonntag!

Ihr Gerd Stratmann, Pfr.

 

 

Hier noch ein paar Informationen:

Sollten Sie interesse haben, das Wort zum Sonntag per E-Mail zu erhalten, dann melden Sie sich bitte im Pfarrbüro. Selbst verständlich gelten unsere Datenschutzregeln.

   

Wort zum Sonntag 01.08.2021

Wort zum Sonntag 25.07.2021

Wort zum Sonntag 18.07.2021

Wort zum Sonntag 11.07.2021

Wort zum Sonntag 04.07.2021

Wort zum Sonntag 27.06.2021

Wort zum Sonntag 20.06.2021

Wort zum Sonntag 13.06.2021

Wort zum Sonntag 06.06.2021

Wort zum Sonntag 30.05.2021

Wort zum Sonntag 23.05.2021

Wort zum Sonntag 16.05.2021

Wort zum Sonntag 09.05.2021

Wort zum Sonntag 02.05.2021

Wort zum Sonntag 25.04.2021

Wort zum Sonntag 18.04.2021

Wort zum Sonntag 11.04.2021

Wort zum Sonntag_Ostern2021

Wort zum Sonntag 28.03.2021

Wort zum Sonntag 21.03.2021

Wort zum Sonntag 14.03.2021

Wort zum Sonntag 07.03.2021

Wort zum Sonntag 28.02.2021

Wort zum Sonntag 21.02.2021

Wort zum Sonntag 14.02.2021

Wort zum Sonntag 07.02.2021

Wort zum Sonntag 31.01.2021

Wort zum Sonntag 24.01.2021

Wort zum Sonntag 17.01.2021

Wort zum Sonntag 10.01.2021

Wort zum Sonntag 03.01.2021

Wort zum Sonntag 27.12.2020

Wort zum Sonntag 20.12.2020

Wort zum Sonntag 13.12.2020

Wort zum Sonntag 06.12.2020

Wort zum Sonntag 29.11.2020

Wort zum Sonntag 22.11.2020

Wort zum Sonntag 15.11.2020

Wort zum Sonntag 08.11.2020

Wort zum Sonntag 01.11.2020

Wort zum Sonntag 25.10.2020

Wort zum Sonntag 18.10.2020

Wort zum Sonntag 11.10.2020

Wort zum Sonntag 04.10.2020

Wort zum Sonntag 27.09.2020

Wort zum Sonntag 20.09.2020

Wort zum Sonntag 13.09.2020

Wort zum Sonntag 06.09.2020

Wort zum Sonntag 30.08.2020

Wort zum Sonntag 23.08.2020

Wort zum Sonntag 16.08.2020

Wort zum Sonntag 09.08.2020

Wort zum Sonntag 02.08.2020

Wort zum Sonntag 26.07.2020

Wort zum Sonntag 19.07.2020

Wort zum Sonntag 12.07.2020

Wort zum Sonntag 05.07.2020

Wort zum Sonntag 28.06.2020

Wort zum Sonntag 21.06.2020

Wort zum Sonntag 14.06.2020

Wort zum Sonntag 07.06.2020

Wort zum Sonntag 31.05.2020

Wort zum Sonntag 24.05.2020

Wort zum Sonntag 17.05.2020

Wort zum Sonntag 10.05.2020

Wort zum Sonntag 03.05.2020

Wort zum Sonntag 26.04.2020

Wort zum Sonntag 19.04.2020

Wort zum Ostersonntag 12.04.2020

Wort zum Karfreitag 10.04.2020

Wort zum Gründonnerstag 09.04.2020

Wort zum Palmsonntag 05.04.2020

Wort zum Sonntag 29.03.2020

Wort zum Sonntag 22.03.2020

 

 
Senden Sie eine E-Mail mit Fragen oder Kommentaren zu dieser Website an: webmaster(a)hl-ewalde.de 
Copyright © 2008 - 2021 Hl. Ewalde
Stand: 30.07.2021