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Worte zum Sonntag 18. Oktober

Auch weiterhin möchten wir Euch/Sie weiterhin zum „getrennt-gemeinsamen“ Gebet und zur Bibelbetrachtung einladen. Mit dem Wort zum Sonntag wollen wir unseren Zusammenhalt im Gebet vertiefen, wenn wir gemeinsam, egal an welchem Ort, im Geiste Gottes versammelt sind.

Liebe Menschen in unseren Gemeinden!

Gebt dem Kaiser, was dem Kaiser gehört und gebt Gott, was Gott gehört! So ist es im kommenden Sonntagsevangelium aus Matthäus, Kapitel 22, Verse 15-21 zu hören. Ich möchte das auf unsere derzeitige Corona-Situation umdeuten: Gebt dem Corona-Ärger, was dem Corona Ärger gehört und gebt Gott, was Gott gehört!

Weder ist die Corona-Pandemie eine Strafe, noch soll uns die derzeitige Situation etwas lehren, dass nur durch das Leid dieser Situation zu lehren sei. Und noch weniger ist die Situation etwa deshalb entstanden, weil sich verschwörungstheoretisch jemand etwas ausgedacht hat, um etwas Bestimmtes in der Welt umzusetzen. Im Roman „Die Hütte“ heißt es an einer Stelle sinngemäß: Solange oder weil der Mensch, die Welt, die Schöpfung, in Freiheit geschaffen ist, solange oder deswegen wird es leider immer Böses und Leid geben. Und wir sind aufgefordert, in diesen Situationen unserem Mitleid passend Zeit und Raum zu geben.

Oder ein Beispiel: Ich bin mit einer Gruppe von 3-4 Familien seit Jahren auf dem Jakobsweg unterwegs. Mittlerweile sind wir zu Fuß, von Wuppertal damals aufgebrochen, in Etappen bis nach Frankreich gekommen und hätten in der kommenden Woche die Pilgerstrecken um Metz herum vor uns gehabt. Das haben wir natürlich schon im März/April abgesagt und geplant, stattdessen am Mosel-Camino Pilgerpfade zu gehen. Da die Mosel bekanntermaßen zu Rheinland-Pfalz gehört, ist das nun kurzfristig auch nicht mehr möglich. Ist das schlimm? Ist das ärgerlich? Vielleicht, aber es ist kein Grund, sich damit überbordend-leidend in Szene zu setzen oder über die Politik aufzuregen.

Pilgern, Auszeit, Urlaube sind wichtig, aber sie sind auch Luxus.

Und manch abgesagte Reise in den Herbstferien geht ehrlich gesprochen doch wesentlich mehr zu Lasten der Menschen, die keine zahlenden Gäste mehr aufnehmen können, als zu Lasten derjenigen Menschen, die fahren wollen. Viel mehr Grund zum Ärger ist für mich dagegen das Verbot, Kranke in den ersten sieben Tagen ihres Krankenhausaufenthaltes zu besuchen. Wobei ich hier deutlich sagen will, dass dieser Ärger gar und überhaupt nicht den Menschen, die in den Krankenhäusern arbeiten oder die für die Krankenhäuser und das Gesundheitswesen verantwortlich sind, gilt, denn auch diese haben Corona ja nicht gemacht: Hier gilt der Ärger der Corona-Situation selbst und ich denke, dass dieser Ärger deshalb, auch aus Gefühlen der Ohnmacht, in Trauer und Mitleid verwandelt werden sollte.

Mitleid mit den Menschen, die unter diesen Bedingungen in den Pflegeeinrichtungen arbeiten „müssen“ und vor allem Mitleid mit den Menschen, die von ihren Angehörigen getrennt werden. Wir können nur gemeinsam schauen, dass wir gemeinsam allen Leidenden beistehen, diese Situationen zu überstehen, uns also gegenseitig helfen. Helfen wir gemeinsam, diese Krise politisch gemeinsam zu überstehen, helfen wir gemeinsam, das menschliche Leiden in dieser Krise zu minimieren und beten wir gemeinsam, dass uns das mit Gottes Hilfe gelingt.

Und schauen wir uns gegenseitig mit liebenden Augen an, besonders auf die gegenseitigen Fehler, die wir in dieser schwierigen Situation machen. Gott will bestimmt nicht, dass wir die derzeitige Situation zum eigenen Vorteil nutzen, sondern dass jede und jeder von uns seine und ihre persönlichen Wünsche zurück nimmt und an die Wünsche und Nöte der Vielen denkt. Damit geben wir auch Gott das, was Gott Gott gehört und dem Corona-Ärger, was diesem gehört. Und wie ich es letzten Sonntag gehört habe: Bleibt negativ getestet und positiv gestimmt!

Markus Boos

 

 

Hier noch ein paar Informationen:

  • Dank Spenden aus der Gemeinde haben wir zu Gottesdienstbeginn in der Regel eine ausreichende Anzahl an Mundschutzmasken vorrätig. Sie brauchen also nicht extra wieder nach Hause zu fahren, wenn Sie ihre Maske vergessen haben :-)
     

  • Seelsorge-Telefon für Angehörige von Corona-Erkrankten:
    0202/43 04 57 15 oder die SeelsorgerInnen unserer Gemeinden.
     

  • Gottesdienste in Funk / Fernsehen / Internet: www.domradio.de überträgt täglich um 8.00 Uhr und 18.30 Uhr die Messe aus dem Kölner Dom. An Sonntagen wird um 10.00 Uhr übertragen. Unter http://www.kath-wuppertal.de wird weiterhin jeden Sonntag ab 8.00 Uhr eine Eucharistiefeier aus dem Wuppertaler Stadtgebiet ausgestrahlt. Das komplette Programm zu den Übertragungen finden Sie auf https://www.erzbistum-koeln.de/presse_und_medien/ magazin/Live-Uebertragungen-der-Hl.-Messe-an-Sonntagen-und-Werktagen/

Sollten Sie interesse haben, das Wort zum Sonntag per E-Mail zu erhalten, dann melden Sie sich bitte formlos per E-Mail prboos(a)hedwig-st.de. Selbst verständlich gelten unsere Datenschutzregeln.

   

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Stand: 17.10.2020