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Ostern 2020

Der Herr ist wirklich auferstanden - Halleluja !

Liebe Gemeindemitglieder und Freunde,

anbei ein Video zum Osterfest aus dieser Osternacht.
Das Video / der Link darf natürlich gerne weiter geleitet werden.
Vielen Dank an Markus Brandt für Orgel und Technik !

Da das Schlusslied leider nicht mehr von der Kamera aufgenommen wurde, empfehlen wir, das "Erschalle laut, Triumphgesang" (wer ein Gotteslob zu Hause hat: Nummer 775) zu Hause einfach weiter zu singen :-)

Alles Weitere im Vorwort des Videos.

Frohe Ostern !

Mit lieben und freundlichen Grüßen
Markus / Markus Boos
 

Unterm Kreuz…………..im Licht

„Beim Kreuz Jesu standen seine Mutter und die Schwester seiner Mutter, Maria…und Maria von Magdala“, heißt es beim Evangelisten Johannes. Und wenige Verse später: „Am ersten Tag der Woche kam Maria von Magdala frühmorgens…zum Grab und sah, dass der Stein vom Grab weggenommen war.“ So beschreibt der Evangelist die zeitliche Abfolge vom Aushalten unter dem Kreuz und der Erfahrung der Auferstehung in zwei Schritten.

Unser Foto fasst diese beiden zeitlich getrennten Wege in einem zusammen und kommt damit unserer Wirklichkeit näher. Warum ist das so? Ich denke aus zwei Gründen: Wir begehen den Karfreitag immer im Wissen um Ostern. Dieses Wissen ist einerseits Trost, birgt andererseits aber auch die Gefahr in sich, das Leiden und Sterben Jesu zu bagatellisieren nach dem Motto: „Es ist ja noch mal gut gegangen.“

Doch es wird nicht Ostern ohne das Erlösungshandeln Jesu am Karfreitag. Und das Bild kommt unserer Wirklichkeit näher, weil Leid und Glück, Tod und Leben, immer beides zu unserem Leben gehören. Wir sind nie ganz glücklich, wie wir auch nie ganz unglücklich sind. Doch seit Ostern ist das Vorzeichen unseres Lebens positiv.

Seit Ostern ist die Hoffnung stärker als die Verzweiflung. Auch zu Ostern sollen wir das Kreuz nicht verleugnen. Denn der Blick auf das Kreuz Jesu kann helfen, die eigenen Kreuze im Leben zu tragen, weil ich erfahre, dass ich nicht allein tragen muss, dass Jesus mitträgt, weil auch er sein Kreuz getragen hat. Weil er das schwerste Kreuz getragen, ertragen hat, den Tod, gibt es kein Kreuz, das ihm fremd ist, gibt es keinen Ort, der von Gott verlassen wäre. Und nur im Blick auf das Kreuz, auf das Dunkle, kann ich das Licht des Ostermorgens wahrnehmen.

Wie soll ich Auferstehung feiern ohne vom Fallen, vom Scheitern, vom Sterben zu wissen? Die Frauen gehen am Ostermorgen zum Grab nicht in der Hoffnung auf Auferstehung, sondern um zu trauern, weil sie nicht von dem lassen können, den sie gern gehabt haben. Und gehen dabei ins Licht dessen, der sie liebt. Trotz Ostern stehen wir – wie auf dem Foto – immer noch unter dem Kreuz, doch seit Ostern stehen wir dort auch im Licht. Das ist ein großes Glück.

Im Namen aller Seelsorgerinnen und Seelsorger auf den Südhöhen möchte ich Ihnen ein frohes und gesegnetes Osterfest wünschen.

Winfried Breidenbach, Pfr.

 

 
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Stand: 05.06.2021